Research
Data and Experience driven People & Culture Management
Menschen, Teams und Unternehmenskulturen verstehen, statt nur zu kennen
✔ People - Teams & Culture Insights heißt nicht nur Daten sammeln - auch handeln
Ich nehme an, das Interesse Menschen im Arbeitskontext verstehen zu wollen und zu können wurde geweckt. Denn die Qualität der Zusammenarbeit der Teams ist wichtiger den je. Verbunden mit der Förderung individueller
aber oft übersehener Potenziale der einzelnen Teammitglieder.
Auf dieser Seite komprimiert mehr erfahren über Persönlichkeits- Team und Organisationsdiagnostik sowie Instrumente der Datenerhebung für mehr People- Teams & Culture Insights. Die Potenziale eines KI-gestützten Datenmanagements werden unter
Data & Teach-Solutions vorgestellt. Denn KI-gestützte Datenanalysen und Informationsverarbeitung ermöglicht schnellere Erkenntnisse als "manuelle Auswertungen und Analysen". Know-how ist dennoch erforderlich, da es datenschutzrechtliche- mitbestimmungsrelevante, ethische und moralische Aspekte zu berücksichtigen gilt.
Zukünftig geht es mehr um die Interpretation und Handlungsableitung der Verantwortlichen als um die Methode und Durchführung der Datenerhebung selbst, die bereits technologisch auf Basis von Online-Surveys etc. ausgereift ist. Es geht nicht um Daten zu sammeln - sondern mit der richtigen Ableitung von Maßnahmen zu handeln und vorauschauender zu agieren. Prognosen auch unter Einbezug von externen Marktdaten, etc. haben im People & Culture Management noch viel Luft nach oben.
Gemeinsam mit Tim Verhoeven von indeed - bekannter Fachbuch-Autor und Speaker und Tim Wiedemann - erfahrene Tech-Führungskraft im Talent Acquisition Management - arbeiten wir aktuell an einer Publikation, in der das Diagnostik-Thema im Anwendungsfeld Personalauswahl eine wichtige thematische Rolle spielt. Auf Grundlage eines in der Praxis evaluierten Trainingskonzepts ist unsere Ambition, analytisch-diagnostisches Verständnis HR-Experts und Hiring Managern methodisch zu vermitteln, die sich ohne teure Ausbildung in der Praxis spürbar wirksam in Job-Interviews zeigt - für bessere Entscheidungen und einer professionell erlebten Gesprächsführung seitens der Kandidaten.
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Eine präzise Diagnostik ist kein Vodoo - wie ein Kollege immer sagt - sondern hilft nicht nur, Probleme frühzeitig zu erkennen, sondern auch Potenziale zu fördern. Wer beispielsweise erkennt, dass ein Teammitglied mehr Struktur braucht als andere, manche beziehungsorientierter sind als andere, ein Einzelner eine hohe Autonomie in der Arbeit braucht, der eine gerne neue Ideen entwicklet und ein anderer aber lieber operativ umsetzt - dann ergibt sich ein analytisches Puzzle - welches zusammengesetzt Produktivität, Innovationskraft und Engagement im Team fördert.
Ein verbundenes System, welches die Motive, Bedürfnisse und Anforderungen jedes Einzelnen erkennt und ergänzt schafft Verständnis über Verhaltensspräferenzen und Teamrollen. Eine gezielte Unterstützung durch eine personalisierte Führung wird ermöglicht - jenseits eines oberflächlichlichen Kennens. Mit einem Verständnis über Verhaltenspräferenzen von Menschen wird Leistung und Verantwortung nicht singulär, sondern als verbundenes System erfüllt. Durch das Erkennen und Freisetzen oft übersehener Potenziale durch eine fundierte Diagnostik wird das System durch jeden einzelnen gestärkt, welches Innovation und Erneuerung entstehen lässt. Weiterhin können durch verhaltens- und motivbezogene Daten mit einem tieferen Verständnis der Teammitglider Unzufriedenheit identifiziert oder gar ungewollte Kündigungen verhindert werden. Menschen fühlen sich nach einem datengestützten Feedback wahrscheinlicher besser verstanden, gehört und gesehen, als durch reine subjektive Einschätzungen und Rückmeldungen. Die Wahrscheinlichkeit wird erhöht dem Team, der Führungskraft und letztlich dem Unternehmen eher verbunden zu bleiben.
Diagnostik - nicht nur im Recruiting - sondern als Grundlage für strategisches Retention Management
Moderne, schlanke Diagnostik kombiniert mit wichtigen Personalkennzahlen, Organisationsdaten und externer Quellen liefert wertvolle Einblicke in Motive, Verhaltenspräferenzen und oft unentdeckte Potenziale der Teammitglieder. Eine gute Diagnostik schafft die Basis für datengestützte Entscheidungen. Mit Hilfe eines Zusammenspiels von wissenschaftlichen Tools wie Persönlichkeitsanalysen, Teamdiagnostik, Potenzialanalysen und Mitarbeiterbefragungen lassen sich zentrale Aspekte erkennen:
✔ Individuelle Bedürfnisse: Was treibt einen Menschen an? Welche Faktoren sorgen für die Motivation zu bleiben?
✔ Kulturelle Passung: Wie gut passen die Werte und Arbeitsweisen der Mitarbeiter zur Unternehmenskultur?
✔ Entwicklungswünsche: Wo sehen sich Mitarbeiter in der Zukunft? Welche Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten wünschen sie sich?
Schlanke, online-gestützte aber wissenschaftlich-fundierte Tools ermöglichen es heute, Diagnostik effizient und umfassend zu gestalten - Tools wie ID37 enthalten zusätzlich KI Unterstützung bei der Auswertung der Ergebnisse und vor allem konkreter Vorschläge für Feedback und personalisierter Maßnahmen für die Mitarbeiter in der Unterstützung durch die Führungskraft. An dieser Stelle gilt es zu betonen, dass die Akzeptanz von Diagnostik-Tools gesteigert werden kann, wenn diese in einem zeitlich überschaubaren Rahmen durchgeführt werden können und immer ein persönliches Feedback gegeben wird. Lassen Sie Teams nie mit den heute durch die Anbieter gut aufbereiteten Reports alleine. Das schafft Unsicherheit vor dem Hintergund das Persönlichkeitsdiagnostik "immer noch nicht den besten Ruf" genießt. Aber daran sind andere Parameter beteiligt und mit diesem Vorurteil soll aufgerüumt werden, da es Daten zu Gunsten der Entwiclung der Menschen liefert und nicht "durchleuchten" soll. Dazu bedarf es sinnvoller und ethisch-moralisch korrekter Anwendung sowie unbedingte Schulungen der Anwender. Es gilt weiterhin wie bei allen technologischen Tools einiges zu beachten - hierzu mehr unter Data & Tech-Solutions.
Beispiele - wie Daten und Informationen erhoben werden können:
✔ People Analytics Tools, die unterstützen HR- und Marktdaten zu analysieren, um z.B. prognostisch Fluktuationsrisiken zu identifizieren und dadurch Daten liefern, etas zu tun, bevor es zu spät ist - aber auch aufgrund externer Arbeitsmarktdaten und Marktentwicklungen identifizieren, welche Rollen und welche Kompetenzen in den nächsten Jahren wichtig ist, um frühzeitig Maßnahmen zu konzipieren und umzusetzen, eben vorausschauend.
✔ 360-Grad-Feedback: Mehrperspektivische Rückmeldungen für eine tiefere Reflexion und Entwicklung, diese Methdoe ist mittlerweile in vielen Unternehmen fest etabliert und erfährt heute cloub-basierte Software-Unterstützung und Analyse-Tools zur effzienten Auswertung und Interpretation von Erkenntnissen.
✔ Engagement-Umfragen: Regelmäßige online-gestützte Pulsbefragungen - oft auf Basis des Net Promotor Scores oder mit Verwendung einer Likert-Skala, um die Stimmung im Team zu messen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen
✔ Persönlichkeitsdiagnostik, Tools wie ID37, profilingvalues, The Predictive Index, Method Teaming, AON (werden weiter unten alle vorgestellt)
Eine fundierte Diagnostik ist nur der erste Schritt, denn Diagnostik liefert keine Daten, der Daten willen. Der entscheidende Erfolgsfaktor liegt in der Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse in konrete Handlung - wie z.B. ein konkreter, personalisierter Entwicklungsplan jenseits von vorgefertigten Karrieepfaden mit Maßnahmen und "Standard-Programmen für alle" - konzipiert aus Sicht des Unternehmens.
Teamdiagnostik bietet einen klaren Überblick über die Stärken und Herausforderungen eines Teams. Mit gezielten Analysen wird sichtbar, wo Potenziale liegen und welche Aspekte in der Zusammenarbeit verbessert werden können. Gleichzeitig stärkt die Teamdiagnose die Reflexionsfähigkeit und Lösungsorientierung der Teammitglieder, eine solide Grundlage für nachhaltige Teamentwicklung.
Die Ziele der Teamdiagnostik umfassen:
👉 Identifikation des Entwicklungsbedarfs
👉 Analyse der Teamzusammensetzung
👉 Untersuchung der aktuellen Teamdynamik
👉 Erfassung der Teamleistungen
Das Belbin-Teamrollen-Modell
Meredith Belbin entwickelte ein wirksames Modell, das zeigt, wie Verhaltensmuster und Charakterzüge die Teamdynamik prägen. Der Ansatz identifiziert neun spezifische Rollen, die für eine effektive Teamarbeit wichtig sind. Idealerweise sollte jede Rolle in einem Team besetzt sein, wobei einzelne Teammitglieder auch mehrere Rollen übernehmen können.
Die neun Rollen nach Belbin
Neuerer: Kreativer Ideengeber, der innovative Ansätze einbringt.
Wegbereiter: Vernetzer, der externe Kontakte herstellt und Ressourcen erschließt.
Koordinator: Organisator, der die Stärken der Gruppe bündelt und strategisch einsetzt.
Macher: Zielstrebiger Problemlöser, der Herausforderungen energisch angeht.
Beobachter: Analytiker, der die Umsetzbarkeit von Ideen prüft.
Moderator: Vermittler, der Konflikte entschärft und die Kommunikation verbessert.
Umsetzer: Praktiker, der Pläne effizient realisiert.
Perfektionist: Detailorientierter Akteur, der höchste Qualitätsstandards anstrebt.
Spezialist: Experte, der mit Fachwissen und tiefem Know-how punktet.
Web: https://www.belbin.com/about/belbin-team-roles
Anwendung in der Praxis
Das Belbin-Modell ist ein bewährtes Werkzeug, um Teamrollen sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit zu verbessern. Es sensibilisiert für typische Konfliktpotenziale und ermöglicht zielgerichtete Maßnahmen, um die Teamleistung zu steigern.
In der Arbeitswelt 4.0, in der Kollaboration und Wissensmanagement entscheidende Wettbewerbsfaktoren darstellen, wird die Organisationsdiagnostik zu einem wertvollen Werkzeug. Meine Forschung ist spezialisiert auf die Bedeutung und Analyse des Organisationsgedächtnisses (engl. Organization Memory) und der Teamdiagnostik, um die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Teams zu stärken.
Das Organisationsgedächtnis: unbekannt wie wertvoll
Das Organisationsgedächtnis bezeichnet die Gesamtheit des Wissens und der Erfahrungen - positiv wie negativ - , welche eine Organisation im Laufe der Zeit akkumuliert hat. Es umfasst dokumentiertes Wissen (Prozesse, Datenbanken) sowie das implizite - informelle Wissen der Teammitglieder. Um dieses wertvolle "Gedächtnis" zugänglich zu machen, sollten folgende Aspekte betrachtet werden:
✔ Wissenserfassung und -bewahrung
Welche Mechanismen existieren, um Wissen zu speichern und zugänglich zu machen?
Gibt es Lücken, durch die wertvolles Wissen verloren gehen könnte?
✔ Wissensfluss und -nutzung
Wie wird Wissen im Alltag genutzt?
Sind Mitarbeiter in der Lage, relevantes Wissen effektiv abzurufen?
✔ Kulturelle Aspekte
Fördert die Unternehmenskultur den Austausch und die Weitergabe von Wissen?
Welche Erfahrungen bestehen hinsichtlich Führungsverhalten und Kultur?
Welche Erfahrungen bestehen mit Veränderungen?
Welche Barrieren behindern die Wissensweitergabe, z. B. Silodenken?
Tools wie Wissensaudits, Befragungen und Netzwerkdiagramme können helfen, den Status quo des Organisationsgedächtnisses zu analysieren und gezielte Maßnahmen abzuleiten.
Teamdiagnostik zur Stärkung der Zusammenarbeit durch gegenseitiges Verständnis über Werte, Motive, Verhaltenspräferenzen, Kommunikationsstile
Effektive Teamarbeit ist mehr als die Summe individueller Leistungen. Teams sind komplexe, soziale Systeme, deren Dynamik von vielen Faktoren abhängt. Eine fundierte Diagnostik, z.B. mit The Predictive Index oder Methodteaming, kann folgende Bereiche umfassen:
✔ Rollen und Aufgabenverteilung
Sind die Rollen im Team klar definiert und auf die Stärken wie Potenziale der Teammitglieder abgestimmt?
Werden Aufgaben transparent und fair verteilt?
✔ Kommunikation
Wie wird innerhalb des Teams kommuniziert?
Gibt es Kommunikationsmuster, die Missverständnisse oder Konflikte begünstigen?
Welches Teammitglied präferiert welchen Kommunikationsstil?
✔ Kulturelle Diversität und Werte
Wie beeinflussen unterschiedliche Hintergründe, individuelle Bedürnisse und Werte die Zusammenarbeit?
Wird Diversität als Stärke genutzt?
✔ Konfliktmanagement
Wie geht das Team mit Spannungen um?
Gibt es Mechanismen zur Deeskalation?
👉 Synergien zwischen Organisationsgedächtnis und Teams
Die Verbindung zwischen Organisationsgedächtnis und Teamdiagnostik eröffnet Potenziale: Teams, die gut auf das Organisationsgedächtnis zugreifen können, arbeiten effizienter und vermeiden Doppelarbeit. Ein geteiltes Verständnis der Wissensbasis sowie der individuellen Präferenzen, Bedürfnisse und Motive der Teammitglieder stärkt die Zusammenarbeit und reduziert Konfliktpotenziale. Die Analyse des Organisationsgedächtnisses und die Diagnostik von Teams sind sinnvolle Bausteine moderner Organisations- und Kulturentwicklung. Sie bieten Führungskräften, HR-Experts und den Teams die Möglichkeit, gezielte Maßnahmen zur Förderung der Zusammenarbeit und Wissensnutzung zu ergreifen. Mit den richtigen Methoden kann eine Organisation ihr volles Potenzial entfalten und die Grundlage für nachhaltigen Erfolg schaffen.
Diagnostik-Tools am Markt - mit Anwendungsgebieten
Motivorientierte Diagnostik
Das ID37-Tool basiert auf einer detaillierten Persönlichkeitsanalyse, die 16 Lebensmotive identifiziert und deren individuelle Ausprägung misst. Grundlage ist die Forschung von Steven Reiss. Es bietet Einblicke in die intrinsische Motivation von Personen und unterstützt Führungskräfte und Teams bei der Selbstreflexion sowie der Optimierung von Zusammenarbeit und Kommunikation. Mit einer wissenschaftlich fundierten Methodik hilft ID37 dabei, Konflikte zu vermeiden und individuelle Potenziale zu entfalten.
Wertediagnostik Können und Wollen
Profilingvalues ist ein Diagnostik-Tool zur Messung von Werten und Entscheidungspräferenzen einer Person basierend auf der Wertewissenschaft nach Robert S. Hartman. Es bietet eine differenzierte Analyse individueller Wertvorstellungen und Denkstrukturen und zeigt, wie diese das Verhalten und die Entscheidungen im Arbeitskontext beeinflussen. Unternehmen nutzen es, um Potenziale zu erkennen, Zusammenarbeit zu stärken und eine Kultur der Wertschätzung zu födern.
Verhaltenspräferenzen und Potenzial
Dieses Tool analysiert die Verhaltenspräferenzen und die kognitiven Fähigkeiten von Menschen, um die Passung zu spezifischen Rollen und Teamdynamiken zu bewerten. Es unterstützt Unternehmen dabei, datenbasierte Entscheidungen im Recruiting und Talentmanagement zu treffen. Der Predictive Index fokussiert sich auf die langfristige Entwicklung von Mitarbeitern und die Verbesserung der Teamleistung.
Individuelle Präferenzen
Der MBTI ist ein weit verbreitetes Persönlichkeitsmodell, das auf Carl Jungs Theorie der psychologischen Typen basiert. Es identifiziert individuelle Präferenzen in Bereichen wie Entscheidungsfindung, Wahrnehmung und Interaktion. Unternehmen nutzen MBTI, um die Selbstwahrnehmung, das Teamverständnis und die Kommunikationsfähigkeit zu verbessern.
Eignungsdiagnostik und Potenzialanalyse
AON bietet verschiedene diagnostische Instrumente, die sich auf Eignungsdiagnostik und Talentbewertung konzentrieren, darunter kognitive Tests, Persönlichkeitstests und Simulationen. Diese Tools unterstützen Unternehmen bei der objektiven Auswahl und Entwicklung von Talenten. AON-Tools zeichnen sich durch hohe wissenschaftliche Validität aus und helfen, Potenziale für Führungsaufgaben oder spezielle Positionen zu identifizieren.
Management - Teamentwicklung
OND Methodteaming ist ein internationales Tool zur Verbesserung der Teamzusammensetzung und -dynamik durch die gezielte Zuordnung von Rollen basierend auf den individuellen Stärken und Kommunikationspräferenzen. Es zielt darauf ab, Zusammenarbeit und Innovationskraft in (Führungs-)Teams zu steigern, indem es Synergien zwischen den Teammitgliedern fördert. Der Fokus liegt auf der effizienten Nutzung von Ressourcen und der Maximierung der Teamleistung.
Führungspotenzial und Gestaltung von Karrierepfaden
PSI Impart ist ein umfassendes Diagnostik-Tool, das sich auf die Analyse der kognitiven, emotionalen und sozialen Kompetenzen einer Person konzentriert. Es unterstützt bei der Einschätzung von Führungspotenzialen, der Identifikation von Entwicklungsfeldern und der Gestaltung von Karrierepfaden. Mit seiner fundierten Methodik ermöglicht PSI Impart zielgerichtete Personalentwicklungsmaßnahmen.
Selbstmanagement-Tool - Coaching
Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) ist ein handlungsorientiertes Selbstmanagement-Tool, das Menschen dabei unterstützt, ihre Ziele auf eine motivierende und nachhaltige Weise zu erreichen. Es basiert auf Erkenntnissen aus der Psychologie, Neurowissenschaft und Motivationsforschung und verbindet kognitive sowie emotionale Aspekte. ZRM hilft dabei, unbewusste Ressourcen zu aktivieren, indem es gezielt emotionale Zielbilder nutzt, die positiv auf das Verhalten wirken. Es wird in Coaching, Teamentwicklung und persönlicher Weiterentwicklung eingesetzt, um Selbststeuerung und Handlungskompetenz zu fördern.
Mapping
Motivational Maps ist ein Diagnostik-Tool, das die individuellen Motivationsfaktoren einer Person in drei Hauptbereichen (Leistung, Verbindung und Wachstum) identifiziert. Es bietet eine visuelle Darstellung der Motivatoren, um Führungskräften und Teams zu helfen, die Arbeitszufriedenheit und Produktivität zu steigern. Durch die Analyse der intrinsischen und extrinsischen Motivation unterstützt es bei der gezielten Entwicklung von Mitarbeitenden und der Schaffung einer motivierenden Arbeitsumgebung. Das Tool ist besonders hilfreich, um individuelle und teamübergreifende Motivationspotenziale sichtbar zu machen und effektiv zu nutzen.
Team- und Organisationsdiagnostik
Identifikation von Teamrollen und Stärkung der Zusammenarbeit
Identifiziert neun Teamrollen basierend auf den Stärken und Schwächen der Mitglieder und unterstützt bei der Teambildung und Verbesserung der Teamdynamik.
Organizational Culture Assessment Instrument (OCAI)
Bewertet die Unternehmenskultur anhand von vier Dimensionen (Clan, Adhocracy, Market, Hierarchy) und dient der Kulturentwicklung sowie Change-Management-Prozessen.
TMS (Team Management Systems)
Konzentriert sich auf Arbeitspräferenzen und Teamrollen mit dem Ziel, die Effektivität und Zusammenarbeit in Teams zu optimieren.
Führungs- und Potenzialdiagnostik
Führungsqualität und Kompetenzen
Leadership Circle Profile (LCP)
Misst Führungsqualitäten in den Bereichen kreative Kompetenzen und reaktive Tendenzen, unterstützt die Entwicklung von Führungskräften.
Schlüsser Profil
Analysiert intrinsische und extrinsische Motivationen und Werte von Führungskräften und Teams, mit dem Fokus auf Persönlichkeitsentwicklung und Führungserfolg.
Lominger Leadership Architect Competency Framework
Umfasst einen Katalog von 67 Kompetenzen, die für Führungsrollen entscheidend sind und dient der Entwicklung von Führungskräften.
Weitere Modelle und Tools der Persönlichkeitsdiagnostik
OCEAN, CliftonStrengths, DISC, HPI
Big Five Personality Test (OCEAN)
Misst die fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. Wird in der Personalentwicklung, Karriereberatung und Teamzusammenstellung eingesetzt.
StrengthsFinder (CliftonStrengths)
Identifiziert individuelle Stärken in 34 Dimensionen. und unterstützt die Entwicklung von Talenten und den gezielten Einsatz von Stärken im Beruf.
DISC
Misst Verhalten in den Dimensionen Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit.
Hilft bei der Verbesserung der Kommunikation und der Zusammenarbeit im Team.
Hogan Personality Inventory (HPI)
Bewertet Persönlichkeitseigenschaften, die die berufliche Leistung beeinflussen, mit Fokus auf Führungsverhalten und Teamdynamik.
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Prof. Dr. Jochen Kootz
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